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Bad Segeberg/Norderstedt Von Lothar Kullack/lin
Drei Kunst- und Kulturpreise verleiht der Segeberger Kreistag, und alle drei Preisträger kommen aus Norderstedt: Jügen Gaedke, Katharina Hansen-Gluschitz und Andreas Boldt wurden aufgrund einer Ausschreibung mit dem Kunst- und Kulturpreis des Kreises Segeberg 2008 im Kreistag von Kreispräsident Winfried Zylka ausgezeichnet.
Der Preis sei seinerzeit entstanden, weil man festgestellt habe, dass der Kreis nicht gerade reich an Einrichtungen für Kunst und Kultur sei, sagte Zylka.
Für 2008 bestand die Aufgabe für Bildhauer, Steinmetze und Handwerker darin, "Landmarken" mit von Kiesgruben-Betrieben gestifteten Findlingen zu schaffen. Die künstlerische Umsetzung sollte den Kreis Segeberg oder seine Kommunen symbolisieren. Bewertet wurde der Entwurf. eine Realisierung behält sich der Kreis je nach Finanzlage vor. Der mit 4000 Euro dotierte Siegerentwurf von Jügen Gaedke (66) aus Norderstedt zeigt einen, aus seinem Urgestein wachsenden, blank polierten Kalkberg.
Im Original soll Gaedkes Findlingswerk 2,25 Meter hoch und 1,50 Meter breit sein. Gaedke, der zur Preisverleihung ein Modell im Maßstab von 1:5 mitbrachte, kann sich vorstellen, dass sein Kunstwerk in einer Fußgängerzone aufgestellt wird. Andreas Boldt ordnete Granitwürfel mit den Wappen von Städten und Gemeinden wie einen Totempfahl am Findling an. Katharina Hansen-Gluschitz will direkt in den Findling Wappen meißeln. Beide erhielten je 500 Euro.
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